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Posts in ‘Internet’

“Print ist tot” – Design lebt!

Mrz 06

Das viele Artikel auf totes Holz gebracht werden hat nicht unbedingt etwas mit der Überschrift zu tun, heute möchte ich euch eine kleine Liste mit gedruckten Magazinen ans Herz legen. Es geht also nicht um  ’Wordpress Magazine Templates’ Zielgruppe sind hier Webdesigner/Webentwickler/Grafiker.

.Net Magazine


Sollte wohl so ziemlich das bekannteste Magazin sein und auch hierzulande im sehr gut sortierten Zeitschriftenhandel erhältlich. http://www.netmag.co.uk/

web designer


In Deutschland habe ich es bisher erst
einmal im Vorbeigehen am Kiosk gesehen daher kann ich nicht soviel dazu sagen. Aber auch die Website bietet vielfältige Informationen. http://www.webdesignermag.co.uk/

Computer Arts


Weniger Web, mehr Design. Eine sehr gute Inspirationsquelle, kann man sich ruhigen Gewissens in mehrfacher Ausführung neben den Schreibtisch legen.
http://www.computerarts.co.uk/

Grundsätzlich sind die jeweiligen Websites der Magazine auch einen regelmäßigen Besuch wert, gerade denn wenn der Kiosk um die Ecke diese Magazine nicht im Print-Sortiment haben sollte.

Den umfangreichen Artikel hierzu könnt ihr, in digitaler Form, auf smashingmagazine nachlesen. Dort werden auch noch andere Magazine vorgestellt mit Fokus auf Fotografen etc.

Gewinnspiel: 10 Freikarten für die CeBIT Global Conferences 2010

Feb 17

AKRA Future Technologies und die CeBIT Global Conferences vergeben dieses Jahr einige Freikarten in die Community. Die CeBIT Global Conferences finden im Convention Center (CC) in Saal 2 vom 2.-6-März  auf der CeBIT statt. Jeder Tag steht dabei unter einem anderen Motto. Das aktuelle Programm der Konferenz finden Sie hier sowie jede Menge weitere Informationen zur Konferenz.

Es gibt 10 Freikarten in einem kleinen Gewinnspiel zu gewinnen. Dabei handelt es sich um Tageskarten für die CeBIT Global Conferences, die gleichzeitig auch Karten für die CeBIT sind! Der Deal funktioniert jedoch auch anders herum, sprich: Jeder Inhaber einer CeBIT Karte hat auch freien Zugang zur CeBIT Global Conferences.

Sehr spannend dieses Jahr sind die Round Tables: Diverse Speaker haben sich zu kleinen Runden mit 10 Personen bereiterklärt. Die Plätze werden frei vergeben. Eine Anmeldung vorab zu den Round Tables ist aus organisatorischen Gründen jedoch hier erforderlich. Auch gibt es wieder Guided Tours, die im letzten Jahr sehr erfolgreich waren. Die CGC bietet ferner auch ein spezielles Bloggerprogramm an, für welches die Bewerbungsfrist allerdings am 18.2 endet.

Wie kommen Sie nun an die Freikarten für die CeBIT Global Conferences und die CeBIT?

Ein Klick auf AKRA Future Technologies, dort gibt es alle weiteren Informationen.

Google vs. China

Jan 13

Heute hob Google alle Filter auf der chinesischen Version seiner Suchplattform auf und es dauerte nicht lange bis erste Blumen vor dem Gebäude niedergelegt wurde.
Mehr dazu auf Nercore. Auch mspro hat sich Gedanken dazu gemacht.
Das verdeutlicht mehr und mehr wie mächtig ein einzelnes Unternehmen sein kann.

Interessant finde ich dabei folgenden Konsens: Menschenrechtler jubeln und feiern Google für diesen Schritt, Datenschützer tun das was sie immer machen: Warnen.
Interessant sind sicherlich die nächsten Monate. Ich glaube fest daran, dass Google seinen Marktanteil in China deutlich ausbauen kann, wie das gelingt ist noch unklar denn freier Zugang zu Google wird wohl in China nicht gerade leichter werden.

Google ist mächtig, das ist kein Geheimnis aber irgendwie bin ich es leid ständig schlechte Artikel zu lesen die vor Google warnen. Seine Daten irgendwo in der Cloud zu speichern ist die Zukunft, und ich vertraue meine Daten eher Google an als sonst jemandem.

Das passt ganz gut zu Mark Zuckerbergs Statement zum Thema Privatsphäre.

Ich bin sehr gespannt auf die Entwicklungen zum Thema Google und China aber auch auf die Reaktionen der Google-Feinde (und wohl trotzdem Nutzer…).
Es stellt sich auch die Frage ob Unternehmen mächtiger als ein Staat sein dürfen. Aus meiner Sicht: “Ja”, es zeigt eindrucksvoll, dass klassische Restriktionen im digitalen Zeitalter nicht funktionieren. Erinnern wir uns an Urheberrecht, Internetsperren gegen Kinderpornografie usw…

Etwas mehr Hintergrund natürlich auch im Google Blog.

KISS – Über Whitespaces

Jan 13

Keep it Short and Simple / Stupid, gilt sowohl in der Werbung als auch im klassischen Webdesign. Doch gibt es ein besser oder schlechter?
Die Vorteile von Whitespaces bzw. negative Spaces liegen auf der Hand. Die Seite ist übersichtlicher, der User findet sich besser zurecht. Die Webseiten klassischer Web 2.0-Projekte haben diesen Ansatz zu einem Großteil sehr gut umgesetzt. Der User steht bei den meisten dieser Seiten im Vordergrund, es geht nicht um verspielte Designelemente. Ein buntes, markantes Logo, leicht verspielt der Rest möglichst simpel. Diese Form im Printbereich zuhause. Form follows function.

Auf alisapart gibt es einen sehr schönen Text zu diesem Thema.
Ein paar Beispiele kann man hier sehen.

Wo man im letzten Jahr eher dachte, dass 60er oder 70er Retro-Designs auf dem Vormarsch sind, scheint mir der Trend jetzt in Richtung Whitespace-Design zu gehen. Ich bin gespannt was wir in Zukunft auf unseren Screens sehen werden.

Sky Fail

Dez 01

Via @C_P_S (Carsten Schubsda) machte heute ein via Tweetphoto veröffentlichter Screenshot die Runde.

Zu sehen ist folgendes:
Jimdo

Der Hinweis kam von @out_bug_out selbst Jimdo-Mitarbeiter.
Schon eine Dreistigkeit, da man von Jimdo sicherlich nicht mehr behaupten kann, sie seien Namens- und vor allem Logolos, ganz im Gegenteil.

Eine berechtigte Frage, ob Sky sich damit Freunde macht. In meinen Augen definitiv nicht!

Mahnen wir uns doch alle gegenseitig ab!

Okt 29

Der Jägerruf “Halali” geht dieser Tage von Eva C. Schweitzer aus. Frau Schweitzer bläst zur Jagd gegen Blogger die sie zitieren… Die ganze Story gibt es bei Spreeblick. Ehemalige Hausbesetzerin.. Schreiberling für die taz… Sorry Frau Schweitzer, das ist erbärmlich.

Frau Schweitzer hat offensichtlich nicht begriffen, dass Verlinkungen mit Namensnennung in der Blogosphäre etwas völlig normales sind. Die Printmedien schaffen es ja nicht einmal  Namen zu nennen wenn sie Blogposts, Tweets, Twitpics etc. zitieren.

Das nenne ich Qualitätsjournalismus.

*Update

Eine Stellungnahme gibt es bereits im tazblog. Selbige lasse ich einfach mal unkommentiert.

Der Fall JAKO

Sep 05

Wie bereits Berichtet gab es einen David gegen Goliath-Kampf zwischen JAKO bzw. deren Anwaltskanzlei und dem Blogger Trainer Baade.

JAKO reagierte etwas zögerlich auf das was dort in diesem Internet passierte aber es gab eine offizielle Pressemitteilung, welche ich an dieser Stelle veröffentlichen1 und bunt gestalten möchte.

„Wir haben überreagiert“

„Wir haben ganz offensichtlich überreagiert“, erklärt Rudi Sprügel,Vorstandsvorsitzender der JAKO AG, und schafft damit alle Voraussetzungen,um die vor allem im Internet geführte Auseinandersetzung um sein Unternehmen schnell zu beenden.

Der Sportartikelhersteller aus dem Norden Baden-Württembergs, der vor allem Sportmannschaften in 40 Ländern der Welt sehr erfolgreich mit Trikots, Hosen, Stutzen, Bällen, Trainingsanzügen und Schuhen ausstattet, hatte sich mit dem Blogger Frank Baade auseinandergesetzt. Der Fußballtrainer aus Nordrhein-Westfalen hatte das zum 20jährigen Firmenjubiläum kreierte neue JAKO-Logo mit Worten aus der Fäkalsprache kritisiert. Das ärgerte die Verantwortlichen bei JAKO. Sie beauftragten daher eine Anwaltskanzlei mit dem Ziel, dass Baade diese verunglimpfenden Äußerungen zurücknimmt und aus dem Internet entfernt.Nach Verhandlungen unter den Anwälten war Baade dazu bereit. Er verpflichtete sich per Unterschrift, im Falle einer Zuwiderhandlung zur Zahlung einer Vertragsstrafe. Als nach einigen Wochen Baades überzogene Kritik noch immer im Internet abrufbar war, erhielt Baade erneut Post von den JAKO-Anwälten. Sie waren davon ausgegangen, dass sich der Hobby-Fußballtrainer nicht an die Absprache halten wollte und teilten ihm daher mit, dass bei einer schuldhaften Wiederholung der beanstandeten Aussagen eine erhöhte Vertragsstrafe anfalle.Erst hinterher stellte sich heraus, dass der tschechische Nachrichtenaggregator„Newstin“ den inzwischen von Baade gelöschten Text kopiert hatte und weiterhin verbreitete. Ohne die endgültige Klärung des Sachverhalts unter den Rechtsanwälten abzuwarten, alarmierte Baade daraufhin die Bloggerszene. Von den Bloggerseiten fand die Geschichte den Weg in die großen Tageszeitungen.

„Wir haben uns rein rechtlich überhaupt nichts vorzuwerfen“, betont Rudi Sprügel, „aber rückblickend betrachtet, wäre es viel besser gewesen, wir hätten mit Herrn Baade persönlich Kontakt aufgenommen und die Sache mit ihm direkt geklärt.“ Sprügel bedauert, dass sich die „Auseinandersetzung unnötigerweise so aufgeschaukelt hat“. Es sei unglücklich gewesen, nicht sofort auf die Anfragen von Bloggern und Journalisten zu reagieren: „Wir haben ja schließlich nichts zu verbergen.“ Die Verzögerung einer Antwort hänge unter anderem auch mit der Urlaubszeit und der Abwesenheit wichtiger Entscheidungsträger zusammen. Sprügel kündigt an, er werde den Logo-Kritiker in die Firmenzentrale nach Mulfingen-Hollenbach einladen. Dabei werde man sehr gerne mit ihm über das neue Logo diskutieren und Baade könne sich ein eigenes Bild vom JAKO-Spirit und der Qualität der Produkte machen. Rudi Sprügel, der in jungen Jahren selbst in der zweiten deutschen Fußballliga spielte, will sich dafür einsetzen, dass Baade aus dieser Auseinandersetzung „keine finanziellen Nachteile erwachsen.“ Sprügel wörtlich: „Ich bin mir sicher, dass beide Seiten aus dieser unerfreulichen Geschichte gelernt haben.“ JAKO sei, so Sprügel, ein „junges mittelständisches Unternehmen, das ehrliche, faire Sportkultur mit Begeisterung lebt.“ Diese Unternehmensphilosophie, die von rund 160 Mitarbeitern mit einem Altersdurchschnitt von 34 Jahren gelebt werde, bringe auch das neue Logo mit der Aussage „JAKO Living Sports“ zum Ausdruck. JAKO konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2008 erneut um zehn Prozent auf 63,8 Millionen Euro steigern. 2008 verkaufte JAKO unter anderem 1,5 Millionen Trikots, 1 Million Trainingsanzüge und eine halbe Million Bälle. Auch 2009 liegt JAKO trotz Wirtschaftskrise auf Wachstumskurs.

JAKO ist Ausstatter von Bundesliga-Mannschaften wie Eintracht Frankfurt, Greuther Fürth, Rot-Weiss-Ahlen, FC Rot-Weiss Erfurt, SSV Jahn Regensburg, Dynamo Dresden sowie von Fußball-Erstligamannschaften in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien. JAKO stattet aber auch bekannte deutsche und internationale Handball-, Basketball- und Volleyballmannschaften komplett aus. Gerade diese Mannschaften wissen die Qualität der JAKO-Produkte, die höchsteAnsprüche erfüllt, zu schätzen und vertrauen auf die Kompetenz des JAKO-Teams.

Rot ist in diesem Fall der, meines Erachtens, wichtige Teil des Textes.
Grün liest sich für mich wie Ausreden.
Schwarz ist Information.
Pink ist unnötiger Zusatz.

1 Nach Genehmigung durch JAKO Abtl. Marketing / Unternehmenskommunikation.