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Posts in ‘Web 2.0’

“Print ist tot” – Design lebt!

Mrz 06

Das viele Artikel auf totes Holz gebracht werden hat nicht unbedingt etwas mit der Überschrift zu tun, heute möchte ich euch eine kleine Liste mit gedruckten Magazinen ans Herz legen. Es geht also nicht um  ’Wordpress Magazine Templates’ Zielgruppe sind hier Webdesigner/Webentwickler/Grafiker.

.Net Magazine


Sollte wohl so ziemlich das bekannteste Magazin sein und auch hierzulande im sehr gut sortierten Zeitschriftenhandel erhältlich. http://www.netmag.co.uk/

web designer


In Deutschland habe ich es bisher erst
einmal im Vorbeigehen am Kiosk gesehen daher kann ich nicht soviel dazu sagen. Aber auch die Website bietet vielfältige Informationen. http://www.webdesignermag.co.uk/

Computer Arts


Weniger Web, mehr Design. Eine sehr gute Inspirationsquelle, kann man sich ruhigen Gewissens in mehrfacher Ausführung neben den Schreibtisch legen.
http://www.computerarts.co.uk/

Grundsätzlich sind die jeweiligen Websites der Magazine auch einen regelmäßigen Besuch wert, gerade denn wenn der Kiosk um die Ecke diese Magazine nicht im Print-Sortiment haben sollte.

Den umfangreichen Artikel hierzu könnt ihr, in digitaler Form, auf smashingmagazine nachlesen. Dort werden auch noch andere Magazine vorgestellt mit Fokus auf Fotografen etc.

KISS – Über Whitespaces

Jan 13

Keep it Short and Simple / Stupid, gilt sowohl in der Werbung als auch im klassischen Webdesign. Doch gibt es ein besser oder schlechter?
Die Vorteile von Whitespaces bzw. negative Spaces liegen auf der Hand. Die Seite ist übersichtlicher, der User findet sich besser zurecht. Die Webseiten klassischer Web 2.0-Projekte haben diesen Ansatz zu einem Großteil sehr gut umgesetzt. Der User steht bei den meisten dieser Seiten im Vordergrund, es geht nicht um verspielte Designelemente. Ein buntes, markantes Logo, leicht verspielt der Rest möglichst simpel. Diese Form im Printbereich zuhause. Form follows function.

Auf alisapart gibt es einen sehr schönen Text zu diesem Thema.
Ein paar Beispiele kann man hier sehen.

Wo man im letzten Jahr eher dachte, dass 60er oder 70er Retro-Designs auf dem Vormarsch sind, scheint mir der Trend jetzt in Richtung Whitespace-Design zu gehen. Ich bin gespannt was wir in Zukunft auf unseren Screens sehen werden.

Sky Fail

Dez 01

Via @C_P_S (Carsten Schubsda) machte heute ein via Tweetphoto veröffentlichter Screenshot die Runde.

Zu sehen ist folgendes:
Jimdo

Der Hinweis kam von @out_bug_out selbst Jimdo-Mitarbeiter.
Schon eine Dreistigkeit, da man von Jimdo sicherlich nicht mehr behaupten kann, sie seien Namens- und vor allem Logolos, ganz im Gegenteil.

Eine berechtigte Frage, ob Sky sich damit Freunde macht. In meinen Augen definitiv nicht!

Twestival Local Hamburg und Web Week

Sep 14

Unter dem Motto Tweet, Meet, Give fand in diesem Jahr das 2. Twestival Weltweit statt. Hamburg war natürlich auch wieder dabei, doch in diesem Jahr war es etwas familiärer. Kurz nach 19 Uhr trafen wir im wunderschönen Elbwerk ein, die üblichen Verdächtigen waren bereits da, schnell noch die obligatorische Eintrittsspende in den Topf geworfen und schon konnte der erste Drink genossen werden.
Für Musik sorgte DjElbe, an dieser Stelle großes Lob!

Eine Tombola gab es natürlich auch und ich und Mademoiselle schnitten gar nicht schlecht ab. Während sie Lose kaufte versuchte ich mich hin und wieder als Glücksfee, klappte ganz gut. Nach viel hin und hergetausche der Tombolapreise gingen wir mit einem legendären Wlan-Router, einer Staffel Lost, sehr gutem Wein und einem Prinz Jahresabo nach Hause.
Der Router schrieb, so ließ ich mir von Christian Rasch (@crasch) berichten, schon “Internetgeschichte”.  Denn beider,sowohl Router als auch Christian, versorgte bereits mehrere Bar- und Themencamps (Liste folgt) mit reibungsloser Wlan-Verbindung.  In diesem Sinne ein Dank an Kixka (@kixka) ;)

Mein Dank gilt an dieser Stelle dem Hamburger Twestivalteam:  @crasch, @krisenticker, @greinr, @funkymc, @doofeshuhn, @getoliverleon und mit besonderer Erwähnung @zeniscalm. Vivian schaffte es wiedermal in kurzer Zeit ein gutes Event auf die Beine zu stellen, dieses Talent bewies sie bereits auf diversen anderen Events.

Einige Fotos gibt es hier (Leider ist die Qualität nicht so optimal wie geplant)

Ein weiterer Bericht des Abends bei Julia.

Alles in Allem ein guter Auftakt für die kommende Woche denn auf dem Zettel stehen noch:

Im Zuge der Hamburg Web Week sind aber auch andere Events durchaus lohnenswert.

Der Fall JAKO

Sep 05

Wie bereits Berichtet gab es einen David gegen Goliath-Kampf zwischen JAKO bzw. deren Anwaltskanzlei und dem Blogger Trainer Baade.

JAKO reagierte etwas zögerlich auf das was dort in diesem Internet passierte aber es gab eine offizielle Pressemitteilung, welche ich an dieser Stelle veröffentlichen1 und bunt gestalten möchte.

„Wir haben überreagiert“

„Wir haben ganz offensichtlich überreagiert“, erklärt Rudi Sprügel,Vorstandsvorsitzender der JAKO AG, und schafft damit alle Voraussetzungen,um die vor allem im Internet geführte Auseinandersetzung um sein Unternehmen schnell zu beenden.

Der Sportartikelhersteller aus dem Norden Baden-Württembergs, der vor allem Sportmannschaften in 40 Ländern der Welt sehr erfolgreich mit Trikots, Hosen, Stutzen, Bällen, Trainingsanzügen und Schuhen ausstattet, hatte sich mit dem Blogger Frank Baade auseinandergesetzt. Der Fußballtrainer aus Nordrhein-Westfalen hatte das zum 20jährigen Firmenjubiläum kreierte neue JAKO-Logo mit Worten aus der Fäkalsprache kritisiert. Das ärgerte die Verantwortlichen bei JAKO. Sie beauftragten daher eine Anwaltskanzlei mit dem Ziel, dass Baade diese verunglimpfenden Äußerungen zurücknimmt und aus dem Internet entfernt.Nach Verhandlungen unter den Anwälten war Baade dazu bereit. Er verpflichtete sich per Unterschrift, im Falle einer Zuwiderhandlung zur Zahlung einer Vertragsstrafe. Als nach einigen Wochen Baades überzogene Kritik noch immer im Internet abrufbar war, erhielt Baade erneut Post von den JAKO-Anwälten. Sie waren davon ausgegangen, dass sich der Hobby-Fußballtrainer nicht an die Absprache halten wollte und teilten ihm daher mit, dass bei einer schuldhaften Wiederholung der beanstandeten Aussagen eine erhöhte Vertragsstrafe anfalle.Erst hinterher stellte sich heraus, dass der tschechische Nachrichtenaggregator„Newstin“ den inzwischen von Baade gelöschten Text kopiert hatte und weiterhin verbreitete. Ohne die endgültige Klärung des Sachverhalts unter den Rechtsanwälten abzuwarten, alarmierte Baade daraufhin die Bloggerszene. Von den Bloggerseiten fand die Geschichte den Weg in die großen Tageszeitungen.

„Wir haben uns rein rechtlich überhaupt nichts vorzuwerfen“, betont Rudi Sprügel, „aber rückblickend betrachtet, wäre es viel besser gewesen, wir hätten mit Herrn Baade persönlich Kontakt aufgenommen und die Sache mit ihm direkt geklärt.“ Sprügel bedauert, dass sich die „Auseinandersetzung unnötigerweise so aufgeschaukelt hat“. Es sei unglücklich gewesen, nicht sofort auf die Anfragen von Bloggern und Journalisten zu reagieren: „Wir haben ja schließlich nichts zu verbergen.“ Die Verzögerung einer Antwort hänge unter anderem auch mit der Urlaubszeit und der Abwesenheit wichtiger Entscheidungsträger zusammen. Sprügel kündigt an, er werde den Logo-Kritiker in die Firmenzentrale nach Mulfingen-Hollenbach einladen. Dabei werde man sehr gerne mit ihm über das neue Logo diskutieren und Baade könne sich ein eigenes Bild vom JAKO-Spirit und der Qualität der Produkte machen. Rudi Sprügel, der in jungen Jahren selbst in der zweiten deutschen Fußballliga spielte, will sich dafür einsetzen, dass Baade aus dieser Auseinandersetzung „keine finanziellen Nachteile erwachsen.“ Sprügel wörtlich: „Ich bin mir sicher, dass beide Seiten aus dieser unerfreulichen Geschichte gelernt haben.“ JAKO sei, so Sprügel, ein „junges mittelständisches Unternehmen, das ehrliche, faire Sportkultur mit Begeisterung lebt.“ Diese Unternehmensphilosophie, die von rund 160 Mitarbeitern mit einem Altersdurchschnitt von 34 Jahren gelebt werde, bringe auch das neue Logo mit der Aussage „JAKO Living Sports“ zum Ausdruck. JAKO konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2008 erneut um zehn Prozent auf 63,8 Millionen Euro steigern. 2008 verkaufte JAKO unter anderem 1,5 Millionen Trikots, 1 Million Trainingsanzüge und eine halbe Million Bälle. Auch 2009 liegt JAKO trotz Wirtschaftskrise auf Wachstumskurs.

JAKO ist Ausstatter von Bundesliga-Mannschaften wie Eintracht Frankfurt, Greuther Fürth, Rot-Weiss-Ahlen, FC Rot-Weiss Erfurt, SSV Jahn Regensburg, Dynamo Dresden sowie von Fußball-Erstligamannschaften in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien. JAKO stattet aber auch bekannte deutsche und internationale Handball-, Basketball- und Volleyballmannschaften komplett aus. Gerade diese Mannschaften wissen die Qualität der JAKO-Produkte, die höchsteAnsprüche erfüllt, zu schätzen und vertrauen auf die Kompetenz des JAKO-Teams.

Rot ist in diesem Fall der, meines Erachtens, wichtige Teil des Textes.
Grün liest sich für mich wie Ausreden.
Schwarz ist Information.
Pink ist unnötiger Zusatz.

1 Nach Genehmigung durch JAKO Abtl. Marketing / Unternehmenskommunikation.

Wie wird das Social Web langfristig aussehen?

Sep 01

Wenn man die Antwort auf die Frage nach der Zukunft Sozialer Netzwerke wüsste, dann wäre es auch irgendwie langweilig. Das Social Web wächst mit seinen Anforderungen, es tut selbiges sehr schnell weil jeder die Möglichkeit hat es mitzugestalten.

Ich habe mir einmal überlegt was uns die Zukunft bringen könnte:

Familenfokus

Familien sind eigentlich neben Freundeskreisen die wahren Netzwerke der menschlichen Gesellschaft. In diesem Netz werden Informationen weitergeben, man erfährt die neuesten Geschichten aus dem direkten Umfeld. Die heutigen Lebensumstände sorgen in aller Regel dafür, dass sich eine Familie nicht mehr auf einem begrenzten Fleck aufhält, sondern Familienmitglieder durch Beruf und Studium relativ schnell an andere Orte ziehen.

Interessant sind also kleine Online-Netzwerke für Familien, nun denkt man evtl: “Jeden Tag Tratsch und Klatsch aus der Familie? Wer hat welche Krankheiten und was hat Großmutter zum Frühstück gegessen? HILFE!”
Sicherlich ein sehr überspitzter Gedanke. Interessant ist aber das langfristige Wachstum dieser Familiencommunities. Durch Partnerschaften jüngerer Mitglieder verbindet sich Netzwerk A mit Netzwerk B, ein großes neues Netzwerk entsteht. Die Vernetzung erweist sich vielleicht sogar als noch dynamischer als es in der Realität der Fall ist.

Dezentralisierung

Das Social Web findet zu einem Großteil auf der Anbieterseite statt. Jeder User ist in der Lage Content zu produzieren und kann sich vernetzen. Jeder ist Ideenlieferant lässt sich aber zugleich von anderen Ideen inspirieren. Jeder nutzt den Content des anderen für eigene Zwecke aber es bleibt dennoch Zentral.

Der Satz “Offline gehen” verschwindet langsam aus unserem Wortschatz, durch mobile Endgeräte, Netbooks, Wlan, 3G, UMTS etc. sind wir laufend Online.

Ist es da nicht interessant einen Ansatz zu entwickeln der das persönliche social-profile stets auf dem eigenen Handy oder Notebook für die Mitmenschen parat hält? Jeder bietet direkt auf dem PC ein Eingangsportal für Freunde, Bekannte, Kollegen. Es wird leichter einigen Freundin Zugriff auf Eigene Bilder, Musik etc. zu geben durch individuelle Freigaben ohne lästigen Upload. Keine Server, jeder verbundene Rechner liefert die nötigen Ressourcen.

ThinkTank 2.0

Aug 11

Mit weallspeakfootball wurde die Idee einer “Blogger WG” bereits schon einmal umgesetzt und andere sehr interessante Konzepte dieser Art wurden an vielen Stellen vorgeschlagen, ins Leben gerufen oder gebloggt. (Links folgen)

Ich habe diesen Grundgedanken einmal als Basis für einige Überlegungen hergenommen.
Das Prinzip bleibt ähnlich;  einige kreative Blogger gründen eine WG, leben und arbeiten zusammen. Und gerade auf Punkt 2 liegt der Fokus. Eine WG die tatsächlich Output generiert, über das Bloggen hinaus.

Eine WG als kreativer, bloggender ThinkTank . Die WG wird also nicht durch irgendwelche Werbegelder finanziert sondern Leben und Arbeiten wird auf einen Nenner gebracht. Die Bewohner sind allesamt im Web 2.0 aktiv, haben Erfahrungen in Agenturen oder Startups. Eine live-knowledgedatabase sozusagen. Die WG könnte als “Agentur” agieren, Webentwickler leben und arbeiten zusammen mit Consultants,  Designern etc.

Ich denke durch den potentiellen WG/StartUp- Spirit könnte massiv Output generiert werden, die Bewohner treiben sich gegenseitig zu guten Leistungen.  Arbeit wird zum Lebensinhalt und nicht mehr als klassische “Arbeit” eines 9 to 5 Jobs, die man ja so oft bei der Jobsuche im Internet findet, empfunden.
Natürlich kann man sagen, dass diese Form der Arbeit durch Freelancing etc. ebenfalls umschifft werden kann aber an einigen Punkten fehlt es an Partnern für Projekte. Wie passend wäre es also genau diesen Partner als Mitbewohner zu haben?

Eine WG die als Team zusammenarbeitet, zu jeder Zeit, vollkommen flexibel. Ein permanentes Gathering kreativer Köpfe.

Diese Idee ist natürlich nur eine grobe Skizze aber über jegliche Form des Feedbacks würde ich mich freuen.