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Barack Obama in Berlin

Jul 24

Ein Riesenhype und ich mittendrin. Da ist man mal ein paar Tage in Berlin und zufällig kommt der Präsidentschaftskandidat der Demokraten in die Hauptstadt.
Knapp 200.000 Menschen vor Ort.
Etwa 200.000 Menschen kamen zu diesem Ereignis. In Relation zur Redezeit (ca. 25 Minuten), eine große Zahl. Die Rede ansich war wenig “historisch” noch sonst was. Zwar viel Bezug auf Berlin und Deutschland jedoch insgesamt mehr Rede als Botschaft, schade man hätte mehr erwartet. Im Vorfeld gab es schließelich schon erste Vermutungen ob Obama es John F. Kennedy gleichtun wolle und einen monumentalen Satz sagen würde.

Nicht etwa “Ich bin ein Berliner” viel mehr etwas wie: “Ich bin Europäer”. Doch Obama als Europäer? Kaum vorstellbar nach den letzten Aussagen.
Obama begrüßt die Zuschauer
Insgesamt aber eine schöne Atmosphäre mit tausenden anderen Menschen auf der “Fanmeile” zu stehen und der Rede zu lauschen. Es gab keine Randale, Krawalle etc. Es wurden eifrig USA- und Europaflaggen geschwenkt und jeder war irgendwie stolz dabei zu sein. Es war insgesamt viel Gedränge und geschiebe und der Rückweg durch den Tiergarten dauert länger, da die Obama-Karawane noch durchfahren musste.
Barack Obama auf dem Weg ins Hotel

Insgesamt bleibt abzuwarten wie die Wahlen in den USA verlaufen und ob Obamas Weltreise Früchte trägt oder nicht… denn McCain ist noch nicht abgeschrieben.
In 3 Städten namens “Berlin” in den USA laufen derzeit Radiokampagnen gegen Obama. Es bleibt abzuwarten was die US-Wähler von der “Europa-Schmeichelei” halten und wie es den Wahlkampf beeinflusst. Obama verpulvert derzeit viel Geld und hat eine große Medienwirkung. Das sieht derzeit gut aus, doch letztendlich kann es sich für McCain positiv auswirken, sich etwas zurückzuhalten.
Reden ist nunmal nicht alles. Wer viel und gut redet ist nicht automatisch prädestiniert für den “Job” des Präsidenten.

 
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