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In Planung: Pecha Kucha Camp

Feb 15

Pecha Kucha (sprich: petscha-kutscha, jap. ペチャクチャ “wirres Geplauder, Stimmengewirr”) ist eine Vortragstechnik, bei welcher zu dem mündlichen Vortrag passende Bilder (Folien) an eine Wand projiziert werden. Die Anzahl der Bilder ist dabei mit 20 Stück ebenso vorgegeben wie die 20-sekündige Dauer der Projektionszeit je Bild. Die Gesamtdauer des Vortrags beträgt damit 6 Minuten 40 Sekunden.[...]
Die Vorteile dieser Technik liegen in der kurzweiligen, prägnanten Präsentation mit rigiden Zeitvorgaben, die von vornherein langatmige Vorträge und die damit verbundene Ermüdung der Zuhörenden (“death by powerpoint” syndrome) unmöglich machen.

Quelle: Wikipedia

Interessant fände ich eine Kombination aus Barcamp und Pecha Kucha. Zwar würde diese Vorgehensweise ein klassisches Barcamp sehr beschneiden, da im Vortrag selbst keine Zeit für Fragen und Diskussionen bleibt. Diese Zeit könnte man jedoch nach hinten verlagern. Im Mittelpunkt steht hierbei die Form des Vortrages bzw. der Session. Seine Ideen oder Konzepte in wenig Worte zu fassen ist eine völlig neue Herausforderung und ich fände es spannend das Pecha Kucha-Prinzip in anderen Sparten als Design, Architektur, Mode etc. zu sehen.

Ein Entsprechendes Netzwerk habe ich bereits eingerichtet. Über jegliche Beteiligung würde ich mich freuen.

Barcamp Hamburg

Nov 22

Gefühlte 70% der Blogo- bzw. Twittersphäre lungern an diesem Wochenende auf dem Barcamp Hamburg rum.
Hier mein Bericht des ersten Tages: Check-In verlief reibungslos und da ich etwas später dran war, konnte ich sofort über das Mittagessen herfallen. Sehr lecker, große Auswahl, für jeden was dabei.
Vom Platzangebot eignen sich die Räumlichkeiten des Otto Group bestens, auch wenn einige Räume für die dort angebotenen Sessions viel zu klein sind. Insgesamt ist die Versorgung super. Besonders Pure Tea hat es mir angetan, die ja auch schon auf dem Artcamp zu Gast waren.

Das Sessionangebot war am heutigen Tag sehr vielfältig, eigentlich für jeden etwas dabei. Meine 2 Highlights waren heute “Crowdsourcing im Journalismus” von Johannes Kuhn, sehr inspirierend und lehrreich. Und natürlich der Knaller des Tages: “Katzencontent” von Sven Dietrich. Ich glaube es gibt selten so gut besuchte Sessions in denen es um Tiere geht, außer man ist auf einer Veranstaltung des WWF. So um die 70-80 Leute die lauthals über ‘Catcontent’ lachen. Großes Kino.

Natürlich gibt es auch einige Bilder vom Samstag und Sonntag.

Morgen gehts weiter, ich versuche meine Session über Web 2.0 im Mittelstand unterzubringen, mal schauen ob das passt. Keine Web 2.0 Mittelstand-Session da irgendwie redundant.

Aber nun zum Bericht für Sonntag. Heute war große Qualitäts-Offensive in Bezug auf die angebotenen Sessions. Nicole Simon hielt eine sehr lehrreiche Session über Twittern in Unternehmen. Viel neues gelernt auch Beispiele aus der Praxis waren zu Genüge vorhanden.

Zwischendurch wieder viel gegessen, Kaffee und Tee getrunken und fast am Ende das Highlight: Die G1 Vorstellung von T-Mobile. Die Session selbst könnte man nicht gerade als Erfolg für T-Mobile bezeichnen. Die Referenten konnten viele Fragen nicht beantworten und waren offensichtlich sehr überrascht von der ‘kritischen Masse’. Als es um das Thema unzureichender bzw. untransparenter Datenschutz ging war die Aussage des Telekom Mitarbeiters in etwa: “Na dann müssen Sie halt ein anderes Gerät kaufen”. Auf den gezeigten Slides stand jeweils: “Vertrauliche Inhalte – keine unerlaubte Verbreitung”, wohl schwierig bei all den Fotohandys, Livestreams etc. Das G1 selbst konnte auch nicht überzeugen. Schlechte Verarbeitung, viel Tracking seitens Google, Restriktionen durch T-Mobile und wie man es schon beim iPhone gesehen hat werden die Verträge wieder ähnlich unelastisch.

Am Ende war ich noch Gast beim Hamburger zum Mittag Podcast, leider wurden wir dann irgendwann rausgeworfen weil die dortigen Helfer wohl auch mal Feierabend machen wollten. Direkt zum Podcast gehts hier entlang »

Insgesamt ein sehr gut organisiertes Barcamp, großes Lob an die Orga, die Servicekräfte, die Sponsoren usw.

 
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