Nordkorea und der Onlinehandel
Feb 10
Mit www.dprk-economy.com (nur sporadisch online) startete Nordkora Ende Dezember den Versuch Devisen ins Land zu bekommen. Der erste nordkoreanische E-Commerce Versuch wird aus der Ostchinesischen Stadt Shenyang betrieben und kooperiert angeblich mit einer chinesischen Firma, die bisher nicht bekannt ist.
Nun ist natürlich fraglich wer sich denn tatsächlich für Produkte aus Nordkorea interessiert. Laut manager-magazin kann der willige Kunde dort u.a. Boxhandschuhe, Briefmarken, Fahrräder aber auch Taekwondo-Anzüge erwerben. Berichten zufolge soll die Zahlung via Kreditkarte möglich sein.
Meiner Meinung nach kann dieser Schritt in Richtung Außenhandel durchaus positive Folgen für das Land haben. Sollte Nordkorea es langfristig schaffen können die Produkte zu verbessern und für den internationalen Markt interessant zu gestalten, bestünde die Chance einer Liberalisierung des Außenhandels.
Was so eine Liberalisierung der Märkte bewirken kann zeigt sich an anderen aufstrebenen Länder im asiatischen Raum.
