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Schiller, Schwab und Rieger

Sep 01

Vor kurzem erschien das Reclam Universal-Notizbuch, entworfen von blumprodukt. Dieses Notizbuch erlaubt dem geneigten Schreiber seine Texte in ein Original Reclam-Buch zu schreiben.
Aufmerksam wurde ich durch den Beitrag vom guten Bosch, der freundlicherweise auch einige Exemplare zur Verfügung stellt. Nur wie kommt man ein ein solches Notizbuch; man könnte es natürlich kaufen (empfohlener Preis: 5,00€) oder hofft erhört zu werden.

Warum will ich aber so ein Buch?
Seit längerer Zeit schreibe ich meine Gedanken, Ideen, Beobachtungen und Eindrücke in ein Moleskine nur leider verschwimmt alles ein wenig da ich einfach chronologisch schreibe. Zum einen finden sich klassische Tagebucheinträge, zum anderen meine Beobachtungen in diversen Lebenssituationen, die nicht in Tagebuchform geschrieben sind.
Die Frage ist also ob ein 2. Moleskine her muss oder ob nicht der gute Herr Bosch ein Universal-Notizbuch spendet damit sich meine “Beobachtungen der gegenwärtigen Menschheit” in einen gelben Umschlag hüllen dürfen.

Ich erwähnte mal einige dieser Aufzeichnungen, die sich momentan noch kreuz und quer im schwarzen Maulwurfskleid befinden, hier zu veröffentlichen. In meinen Augen wäre das mit Beginn des Universal-Notizbuches ein guter Auftakt hier wöchentlich eine Seite daraus zu veröffentlichen. Sicherlich keine Weltliteratur dennoch absolute Authentizität.

Das gute alte Tagebuch

Jun 08

Mich würde tendenziell mal interessieren, welche der Personen der Bloggerszene Tagebuch schreiben.

Ich muss zugeben, dass der erste Tagebucheintrag meines Lebens vom 23.05.2008 stammt, also noch nicht lange her. Doch das Schreiben gefällt mir von Tag zu Tag mehr. Mich fasziniert das bloße schreiben. Dabei beginne ich meine Einträge nicht mit dem Satz: “Hallo liebes Tagebuch…”, denn mein Tagebuch lebt nicht also legt es keinerlei Wert darauf persönlich angesprochen zu werden. Die Einträge meines Notizbuches gleichen viel mehr einer Skizze des Erlebten. Ich halte Gefühle aber auch Inspirationen und Gedanken fest.

Ich muss zugeben ein Moleskine zu nutzen, gar nicht mal um irgendwie “künstlerisch” daherzukommen, ich mags einfach. Doch langsam wachsen meine Notizen, gespickt mit Erinnerungen aus dem Alltag. Dieses Buch wird mich wohl lange begleiten, mit einem Blog sieht es ganz anders aus. Oscar Wilde schriebt in seinem Werk ‘Ernst muss man sein’: “Ich reise niemals ohne mein Tagebuch. Man sollte immer etwas Aufregendes zu lesen bei sich haben.”

Und genau das unterscheidet ein Tagebuch bzw. Notizbuch von einem Blog, man nimmt sich Zeit, hin und wieder darin zu stöbern. Wer tut das schon bei seinem Blog?

In der kleinen Papptasche meines Moleskines befindet sich mittlerweile eine handgeschriebene ‘Löffel-Liste’. Auf so eine Liste trägt man all die Dinge ein die man noch einmal machen möchte bevor man sprichwörtlich den Löffel abgibt. Diese Dinge können noch so absurd sein aber jedes mal wenn man etwas sieht bsp. einen Fallschirmsprung dann trägt man es dort ein. Die oberste Regel lautet, dass man nichts auf dieser Liste ändern oder streichen darf.

 
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