Aug 11
Mit weallspeakfootball wurde die Idee einer “Blogger WG” bereits schon einmal umgesetzt und andere sehr interessante Konzepte dieser Art wurden an vielen Stellen vorgeschlagen, ins Leben gerufen oder gebloggt. (Links folgen)
Ich habe diesen Grundgedanken einmal als Basis für einige Überlegungen hergenommen.
Das Prinzip bleibt ähnlich; einige kreative Blogger gründen eine WG, leben und arbeiten zusammen. Und gerade auf Punkt 2 liegt der Fokus. Eine WG die tatsächlich Output generiert, über das Bloggen hinaus.
Eine WG als kreativer, bloggender ThinkTank . Die WG wird also nicht durch irgendwelche Werbegelder finanziert sondern Leben und Arbeiten wird auf einen Nenner gebracht. Die Bewohner sind allesamt im Web 2.0 aktiv, haben Erfahrungen in Agenturen oder Startups. Eine live-knowledgedatabase sozusagen. Die WG könnte als “Agentur” agieren, Webentwickler leben und arbeiten zusammen mit Consultants, Designern etc.
Ich denke durch den potentiellen WG/StartUp- Spirit könnte massiv Output generiert werden, die Bewohner treiben sich gegenseitig zu guten Leistungen. Arbeit wird zum Lebensinhalt und nicht mehr als klassische “Arbeit” eines 9 to 5 Jobs, die man ja so oft bei der Jobsuche im Internet findet, empfunden.
Natürlich kann man sagen, dass diese Form der Arbeit durch Freelancing etc. ebenfalls umschifft werden kann aber an einigen Punkten fehlt es an Partnern für Projekte. Wie passend wäre es also genau diesen Partner als Mitbewohner zu haben?
Eine WG die als Team zusammenarbeitet, zu jeder Zeit, vollkommen flexibel. Ein permanentes Gathering kreativer Köpfe.
Diese Idee ist natürlich nur eine grobe Skizze aber über jegliche Form des Feedbacks würde ich mich freuen.
Jan 14
Cem schrieb gerade über das Erwachsenwerden von Startups und auf Gruenderszene erschien heute der erste Teil “Expertenumfrage – Was bringt 2009 für Internetgründer?”.
Ganz klar zu erkennen, dass Bewegung in der Materie ist. Für die einen Startups geht es heute immernoch darum sich zu etablieren und sich erfolgreich am Markt zu behaupten. Jede gute Startup-Idee führt dazu, dass diverse Copycats folgen und das keinesfalls zu knapp. Nur weil eine Idee führend ist bzw. war, garantiert das keinen dauerhaften Erfolg.
Bei anderen Startups sind die ersten Schritte gemacht. Viele Startups konnten im vergangenen Jahr genügend Venture Capital generieren um zu expandieren und die Marke vorran zu treiben. Doch jetzt geht es langsam ans Eingemachte.
Was jetzt wirklich ganz wichtig ist, ist folgende Formel:
CFIMITYM (das ist von Ken Morse, Professor an der MIT) und heisst übersetzt:
“Cash flow is more important than your mother”
Es müssen also eigenständig Gewinne erzielt werden. Für viele Gründer stellt sich die Frage ob sie das alleine bewerkstelligen können oder doch lieber das Ruder aus der Hand geben sollten.
Martin Weber von Holtzbrinck Ventures:
Gründer werden in 2009 eine ähnlich schwere Zeit haben wie nach dem Platzen der web 1.0 Blase. Zumindest wenn sie auf der Suche nach Eigenkapital von Finanzinvestoren sind. [...]“
Da könnte man sicherlich sagen: schade eigentlich denn Förderung ist für junge Startups oft ein elementarer Punkt um überhaupt ins operative Geschäft einsteigen zu können. Gerade wenn es um reale Güter geht. Gerade wenn die Konditionen für Fremdkapital schlecht sind wird es sicherlich weniger “Expiremente” geben. Aber gute Ideen können sich auch in Krisenzeiten durchsetzen und ein schnelles Wachstum erreichen.
Insgesamt denke ich, dass es 2009 darauf ankommt sein Startup fernab von Web 2.0-Hype, Werbe- und Fremdfinanzierung zu etablieren. Möglichst schnell “groß” zu werden d.h. auf eigenen Beinen zu stehen und immer nah am User bzw. Kunden arbeiten. Stetige Weiterentwicklung sorgt für eine dauerhafte Präsenz am Markt.
Sep 23
Der erste Tag neigt sich dem Ende und wir waren fleißig. Leider habe ich die ersten Elevator Pitches verpasst, da ich den Zug verpasst habe. Insgesamt lässt sich sagen, dass wir heute einen großen Teil geschafft haben und wir alle stolz sein können auf das, was bisher fertiggebracht wurde.
Der neugierige User kann sich auf dieser Seite einige Fotos anschauen.
Ein Klasse Team und Crowdsourcing funktioniert definitiv. Heute wurde der Unternehmensplan entwickelt, Marktanalysen erstellt, Zielgruppendefinitionen erarbeitet, Marksegmentierung gemacht und vieles mehr. Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass wir es schaffen bis Sonntag spätestens 00:00 Uhr eine Alpha-Version unseres Startups Online zu stellen.
Was genau es sein wird werde ich an dieser Stelle noch nicht verraten.
Ich freue mich auf den 2. Tag und hoffe, dass er genauso Produktiv wie der erste wird.
Ein Startup in nur 48 Stunden, das muss einfach funktionieren.
Aug 25
Das Startupweekend rückt immer näher (22. & 23.9) und ich freu mich wie ein kleines Kind.
“Ein Crossover von Web 2.0 und Young Old Economy” und ich mittendrin. Langsam mache ich mir die ersten Gedanken bzw. überlege was eigentlich aus diesem Konzept wird und ob wir es tatsächlich schaffen an einem Wochenende ein komplettes Startup auf die Beine zu stellen.
Ich bin sehr zuversichtlich. Ein Team mit Größen aus der deutschen Web 2.0-Szene aber auch die “jungen Wilden” kommen nicht zu kurz.
Sieht also ganz nach einem Wochenende voller Spaß, Kreativität und Arbeit aus.